[21.01.2008] DSL im Festnetz scheitert nach wie vor an physikalischen Grenzen, d.h. sobald eine gewisse Leitungslänge (ca. 4 - 5 km von der Vermittlungsstelle) überschritten ist, ist das Signal nicht mehr verfügbar. Die Telekom gibt sich mit den erschlossenen Gebieten (Ballungsgebiete) zufrieden und argumentiert, dass unakzeptable Kosten anfallen würden, um die ländlichen Gebiete zu erschließen. Alternativ wird immer auf DSL per Satellit verwiesen, welches sich jeder Interessent privat besorgen könnte. Bemühungen unsererseits, sowohl bei Festnetzanbietern als auch bei Anbietern, die das Signal per Funk (WLAN, WiMax) bereitstellen, scheiterten bislang bzw. befinden sich in der Wartephase. Am 18.10.2007 stellte sich die Firma SEDH aus Limbach-Oberfrohna vor und präsentierte ihre Vorstellung. Leider konnte uns die Firma bis jetzt weder einen Kostenvoranschlag, noch Referenzen, noch ein schriftliches Konzept zur geplanten Umsetzung zusenden. Ebenfalls im Oktober meldete sich die Firma Mugler-AG bei uns und erkundigte sich im Auftrag der Firma DBD (Deutsche Breitband Dienste GmbH) nach dem Bedarf an DSL, den wir selbstverständlich erklärten. Diese Marktanalyse ist abgeschlossen und liegt der Firma Deutsche Breitband Dienste GmbH vor, wurde jedoch bislang noch nicht ausgewertet. Nach Aussagen der Firma DBG GmbH werden für Mitte 2008 erste Umsetzungspläne erwartet. Danach erfolgt die Akquise, sowie die Abklärung von technischen Voraussetzungen und weitere Recherchen. Das fehlende DSL an vielen Standorten in unserer Gemeinde und anderer kleinen Gemeinden, die fernab vom Knoten liegen, wurde im Rahmen der "Integrierten Ländlichen Entwicklung Schönburger Land " als Standortnachteil thematisiert und soll nach deren Willen angegangen werden.
|