+++ Sonderausstellung der Nickelerz & Mineralienausstellung in der Kulturellen Begegnungsstätte Reichenbach +++

 

Am Samstag, den 03.10.2020 ist in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr die Sonderaustellung der Nickerz & Mineralienausstellung in der Kulturellen Begegnungsstätte in Reichenbach geöffnet.

Mit der Entdeckung und Untersuchung der Nickelhydrosilikatlagerstätten am südlichen Rand des Granulitgebirges durch den Geologen R. Jubelt entstand unweit von Chemnitz eine der größten Nickelhütten Mitteleuropas. Mit dem 1. Spatenstich am 1. März 1952 begann man mit der Vorbereitung für den Abbau des nickelhaltigen Erzes. Es erfolgte die Gründung des Betriebes Nickelgrube und auf dem Gebiet Reichenbach/Obercallenberg wurde der Tagebau Süd 1 erschlossen, sowie umfangreiche Anlagen zum Transport des Erzes zur Nickelhütte nach St. Egidien errichtet. Parallel zum Ausbau der Nickelgrube mit ihren einzelnen Lagerstätten und Erzkörpern rund um Reichenbach (heute Ortsteil von Callenberg) wurde durch die Grubengeologie eine umfangreiche Sammlung der vorkommenden Minerale und Gesteine angelegt, die seit 1991 zum überwiegenden Teil öffentlich zugänglich ist. Sie dokumentiert die heute nicht mehr zugänglichen, zum überwiegenden Teil ausgeerzten Lagerstätten.
In der Kulturellen Begegnungsstätte befindet sich eine Mineralien- und Gesteinsausstellung, die zum Teil einmalige Funde aus der Region zeigt.

Sie beruht auf einem Konzept von Heinz Krümmer, ist Eigentum der Gemeinde Callenberg und wird vom einem Mitglied des Heimatvereins Reichenbach, Thomas Grünert, betreut. Interessante Zeitzeugen rund um den Grubenbetrieb ergänzen das Bild. Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung.

 
 
 
 
 
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