Sächsisches Burgenland


Am beeindruckendsten ist die Landschaft zwischen Glauchau und Grimma. An steilen Ufern mit schroff abfallenden Felsen schauen majestätisch stolze Burgen von den Bergen herab auf das silbern glitzernde Band der Mulde. Fluss und wunderschöne Landschaft in ständig wechselnder Gestalt bilden ein vollendetes Arrangement, wie es nur die Natur hervorbringen kann.

Wer viel Zeit hat und in Ruhe die Landschaft genießen will, dem gelingt das am besten mit der Muldentalbahn, die auf der erlebnisreichen 57 km langen Eisenbahnstrecke verträumt durch die Lande bummelt. Die Burganlagen des Muldentales stammen überwiegend aus der hochmittelalterlichen Kolonisationszeit.

Die meistbesuchte Burg ist Schloss Rochsburg, die auf einem 50 m hohen Steilfelsen thront, der an drei Seiten von der Mulde umströmt wird. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus 1195. Das Netzgewölbe in der St. Annen - Kapelle von 1523 schuf Caspar Kraft, der Schöpfer der Hallenser Marktkirche. Die Burg ist des öfteren Austragungsstätte von Ritterspielen und anderem mittelalterlichen Spektakel. In den Burgräumen befinden sich ein Museum, wo auch wechselnde Ausstellungen stattfinden.

Zwischen Rochsburg und Lunzenau entdeckt der Gast den kleinen Ort Amerika. 1858 erstmals genannt, wurde der Name bei der Einweihung der Muldentalstation AMERIKA amtlich eingetragen.

Ganz in der Nähe des verträumten kleinen Städtchens Lunzenau wird das Tal der Zwickauer Mulde von dem imposanten 381 m langen und 68 m hohen Göhrener Eisenbahnviadukt überspannt.

Flussabwärts gelegen ist die Wechselburg. Im Ort finden wir die berühmte Stiftskirche der Augustiner, eine der besterhaltenen romanischen Großbauten Deutschlands. 1933 wurde hier eine Außenstelle der Benediktiner Abtei Ettal eröffnet.

Verfolgt man den Lauf der Mulde weiter, stößt man auf Rochlitz, die Stadt des begehrten Porphyrtuffs (auch Sächsisches Marmor genannt). Hoch oben ragen die beiden Türme des Schlosses, das eine sehenswerte Kapelle und ein Museum birgt.
 

 

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