Die Chronik der Ortsteile: Langenchursdorf
um 1170
Vermutliche Entstehung des Ortes als „Conradsdorf“
1202
Ersterwähnung der Kirche
1308
Das Dorf wird als Conradsdorff bzw. „Dorf eines Conrad“ erstmals urkundlich erwähnt.
1429
Durchzug der Hussiten, Wüstung „Spillsdorfer Grund“ wird benannt
1460
Erste schriftliche Erwähnung von Langenchursdorfer Einwohnern
1509-1519
Ambrosius Mehell ist letzter katholischer Priester in Langenchursdorf und Langenberg.
1560
Der Ort nimmt evangelisch-lutherischen Glauben an.
um 1600
Bau der ersten Schule im Ort. Falken und Langenchursdorf bilden einen Kirchen- und Schulbezirk.
1632
Durchzug der plündernden Kroaten unter General Holk. Beginn der Kirchenrechnungen
1809
Abriss und Neuaufbau des Diakonatshauses (heutiges Pfarrhaus). Nutzung als Schulhaus
1818
Das Dorf wird unter dem heutigen Namen geführt.
1835
Die achtjährige Schulpflicht wird eingeführt.
1839
Langenchursdorf wird oft als „Flegelthal“ genannt, ist vermutlich auf die Dreschflegelform des Ortes zurückzuführen.
um 1840
Zwei kleine Schnitzaltäre werden auf die Empore der im 18. und 19. Jh. umgebauten romanischen Dorfkirche gesetzt. Sie sind Jakob Naumann aus Altenburg zugeschrieben.
1894/95
Bau der jetzigen Schule
1901/02
Umbauarbeiten an der Kirche
1945
2. Juli: Wiederaufnahme des Schulunterrichts durch pensionierte Lehrer
1951
Schaffung eines Kindergartens mit 54 Plätzen
1959
Bau des Sportplatzes an der Schettlermühle mit kleinem Sportlerheim
1961-1963
Ausbau der Schule zur zehnklassigen Polytechnischen Oberschule
1972
13. Oktober: Vereinigung der LPG „Fortschritt“ Meinsdorf mit der LPG „Pionier“ Langenchursdorf
1983
UNESCO-Delegation aus Japan besucht die Schule
1990
6. Mai: Erste freie Kommunalwahlen in Langenchursdorf. Die Gemeinderäte wählen den parteilosen Landwirt Jürgen Lindner zum Bürgermeister.
1994-1999
Förderdorf im Sächsischen Dorferneuerungsprogramm, als einer der ersten Orte im Chemnitzer Land
1994
Freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinden Langenberg mit Meinsdorf, Falken und Langenchursdorf zur Gemeinde Chursbachtal
1995
24. Juni: 25. Springbrunnenfest. Das Lied „Mein Chursbachtal“ wird zum ersten Mal aufgeführt1. Juli: 95 Jahre Freiwillige Feuerwehr Langenchursdorf mit Gerätehausweihe30. August bis 3. September: Festtage „100 Jahre Schule Langenchursdorf“
1999
1. Januar: Mit der zweiten sächsischen Gebietsreform entsteht eine neue Gemeinde, die die Ortsteile Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Langenchursdorf, Falken, Langenberg und Meinsdorf umfasst und den Namen Callenberg trägt.
2000
1. Juli: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr mit großem Festumzug und Übergabe eines neuen modernen Löschfahrzeuges

50 Jahre Kindertagesstätte Langenchursdorf. Der Einrichtung wird der Name "Märchenland" verliehen.

800 Jahr Langenchursdorf- das Ereignis der Gemeinde die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen am 9. Juni mit einem Festgottesdienst und enden am 16. Juni mit einem großen Festumzug und einem Feuerwerk
 2001 Der renovierte Kindergarten feiert sein 50-jähriges Bestehen und erhält den Namen "Märchenland"
  Die Orgel der Kirche wird restauriert und es wird eine neue Kirchenuhr eingebaut.
 2005 Die Grundschule wird vom Kultusministerium Dresden mit dem Titel "Schule mit Ideen 2005" ausgeszeichnet. Vertreter der Schule nehmen die Auszeichnung von Kultusminister Flath in der Staatskanzleiin Dresden entgegen.
 2007 Der ortsansässige Künstler Klaus Kuxfährt dem Fahrrad nach Rom. Unter dem Thema "Römische Sinfonie II" stellt er während der Fahrt sein Kunstprojekt in Etappen vor. Dies war eine symbolträchtige Tour, die unsere Gemeinde bekannt machte.
 2008

Die Gemeinde trauert um ihren ersten stellvertretenden Bürgermeister Joachim Putsche, der plötzlich im Alter von 67 Jahren verstirbt.
Besonders verdient machte er sich im Kampf um bezahlbare Preise bei Trink- und Abwasser.

 

 

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