Die Chronik der Ortsteile: Langenberg
1183-1200
Entstehung des Ortes im Zuge der Hochkolonisation mit Ansiedlung fränkischer Bauern aus der Gegend des Siebengebirges und Siegtales
1323
Die Langenberger Kirche wird erstmals urkundlich erwähnt.
um 1350
Ansiedlung von Bergleuten auf Langenberger bis Wüstenbrander Flur
1378
Die Schönburger erwerben die Herrschaft Waldenburg und damit das Dorf Langenberg.
um 1400
bestehen Ansiedlungen von Bergleuten, die am benachbarten „Hohen Stein“ (Pfaffenberg) nach Silber schürfen.
1422
Urkundliche Erwähnung des Ortes mit „ auf... den Langenbergk“ und „ Ort am oder zum langen Berg“
1429
Durchzug der Hussiten
1503
Jahreszahl am Altar der Kirche als ältester Hinweis auf die Kirchgemeinde
um 1510
Fertigstellung des Altars der Kirche durch den Altenburger Meister Jakob Neumann. Bis 1519 amtierte der letzte katholische Priester Ambrosius Mehell in der Langenberger Kirche.
um 1520
Erwähnung des von einer Altenberger Werkstatt geschaffenen Flügelaltars
1530
Langenberg ist Filial des Pfarrsprengels von Langenchursdorf und gehört bis 1559 zur Superintendentur Glauchau.
um 1750
Einführung der Strumpfwirkerei und Leinewandweberei als Hausindustrie im Ort
1841
Trennung von Langenberger und Langenchursdorfer Kirche
1843-1847
Abriss der alten Kirche zu Langenberg und Neubau der heutigen
1848
6. November: Einweihung der neu erbauten Kirche
1849
30. Juli: Orgeleinweihung nach Fertigstellung durch Orgelbaumeister Urban Kreutzbach aus Borna
1876
2. August: Gründung des Turnvereines Langenberg
1879
Langenberg gehört politisch zur neuerrichteten Amtshauptmannschaft Glauchau.
1885
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langenberg
1887
22. November: Die Schulgemeinde Langenberg erwirbt das Grundstück für die neue Schule.
1898
1. Mai: Gründung einer Postagentur mit Telefon und Fahrpost für Langenberg/Falken Die Postkutsche kommt täglich 2x von Hohenstein-Ernstthal.
1911
Anlässlich des Geburtstages des Kaisers Wilhelm II. erhält Langenberg den ersten elektrischen Strom.
1926
5./6. Juli: Einweihung der neuerbauten Turnhalle mit Turnfest
1934
11. Februar: Großbrand in der Kirche, dabei werden Kirchendach, Chor und Orgel vernichtet
1945
15. April: Ca. 25 amerikanische Panzer kommen über die Höhe nach Langenberg. Der stellvertretende Bürgermeister hisst rechtzeitig die weiße Flagge, es fällt kein Schuss. Mai: Aufnahme von ca. 250 Umsiedlern durch die Dorfbevölkerung Langenbergs
1948
27. November: Gründung des Schulverbandes Langenberg/Falken und Bildung einer achtstufigen Grundschule
1963
Bau des Wasserbehälters auf der Langenberger Höhe zur Wasserversorgung der Orte Langenberg, Falken und Meinsdorf
1974
1. März: Eingemeindung von Meinsdorf nach Langenberg
1986
21. Mai: Grundsteinlegung für die neue Schule in Langenberg
1987
5. Januar: Übergabe der neuen Schule, in der 159 Schüler aus Langenberg, Falken und Meinsdorf lernen.
1987-1989
Ausbau des alten Schulgebäudes zu einer Bäckerei und zum Haus der Dienste
1994
Freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinden Langenberg mit Meinsdorf, Falken und Langenchursdorf zur Gemeinde Chursbachtal (2966 Einwohner)
1999
1. Januar: Mit der zweiten sächsischen Gebietsreform entsteht eine neue Gemeinde, die die Ortsteile Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Langenchursdorf, Falken, Langenberg und Meinsdorf umfasst und den Namen Callenberg trägt.

im August findet eine Festwoche anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Sportvereins Langenberg statt
2004
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten der ehemaligen Schule findet am 30.Juli 2004 die feierliche Übergabe des neuen Oertgemeinschafts- und Feuerwehzentrums Langenberg statt.
 2006 Am 18. Oktober stürzt das leerstehende 200 Jahre alte "Lippmann-Haus" in der Hohensteiner Straße ein. 
2007
Am 23. März findet die Gründungsversammlung des "Feuerwehr-Fördervereins Langenberg - Meinsdorf " statt. 42 Vereinsmitglieder wählen ihren Vorstand.
  Die Mittelschule wird ab 1. September Grundschule für alle Grundschüler der Gemeinde. Die Grundschulen in Callenberg und Langenchursdorf werden geschlossen

2009

Am 23. August wird an der Kirche eine Gedenktafel angebracht. Geehrt wird der Sozialreformer Friedrich Naumann, der von 1886 - 1890 als Pfarrer im Ort tätig war.
   
 

 

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