Die Chronik der Ortsteile: Falken
1183-1200
Entstehung des Ortes im Zuge der Hochkolonisation mit Ansiedlung fränkischer Bauern aus der Gegend des Siebengebirges und Siegtales
13. Jh.
Besiedlung der Chursbachtalaue, Anlegung als Waldhufendorf mit teilweise zweizügiger Straßenführung, Bau der Bauerngehöfte in der fränkischen Grundform: auf drei Seiten Hausbauten, auf der vierten Seite Umfassungsmauer mit Hoftor
1429
Durchzug der Hussiten, zahlreiche Verwüstungen
1460
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Villa Quaß“, „Villa Valcke“ und „Valken“
1594
Bau von zwei Mühlen, der späteren Kummerow- und Uhlmann-Mühle
1626
Kaiserliche Truppen besetzen den Ort und plündern ihn aus.
1633
Pestjahr
1634
Böhmische Söldner plündern und hausen im Chursbachtal.
1761
Siebenjähriger Krieg: Belastung der 66 Einwohner des Ortes durch hohe Steuern und Abgaben, sowie zahlreiche Einquartierungen von österreichischen Husaren, Dragonern und Kroaten.
1771/1772
Große Hungersnot
1772-1789
Im Frohn- und Zinsregister werden alle Grundbesitzer von „Falcken“ aufgeführt.
1790-1810
Umbau fast aller Gehöfte mit teilweiser Erhaltung der Umgebindehäuser aus dem 15./16. Jahrhundert
1805-1813
Napoleonische Kriege: Zahlreiche Einquartierungen und Truppendurchmärsche
1840
Schulbau und Einführung der Schulpflicht
bis 1843
Falken gehört als Dorf zum Amt Waldenburg.
1848
Erster Gemeinderat zu Falken
1864
Gründung des Turnvereins Falken
1892
Einführung der von der Bezirksschulinspektion Glauchau vorgeschlagenen „Haus- und Schulordnung“ für die Fortbildungsschule in Falken
1899
Orts-Schulordnung für Falken, Gründung einer Schulbibliothek
1900
Gründung der Darlehens- und Sparkassen-Genossenschaft Falken
1905
Gründung des Radfahrervereins „Solidarität“ Falken
1912
Weihe der neuen Schule (heute Sitz der Gemeindeverwaltung Callenberg)
1913
Besuch des Königs Friedrich August von Sachsen und Huldigung vor dem Gasthof Falken
1914
50-jähriges Jubiläum des Turnvereines Falken mit Turnhallenweihe
1927
Kauf der Reigenräder und damit Beginn des Kunstradsportes in Falken
1950-1952
Probebohrungen auf Nickelerz im Falkener Territorium
1954
Große Hochwasserschäden im Chursbachtal
1960
Bildung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft „Zum Sonnenschein“, Typ I in Falken
1961
50-jähriges Schul- und Dorffest
1962
Einstellung des Mühlenbetriebes
1973
Einweihung des neuen Kindergartens mit 40 Plätzen im ehemaligen Wirtschaftsgebäude eines Bauerngutes
1978
Anschluss des Ortes an die zentrale Wasserversorgung
1990
Die ersten seit dem Jahr 1932 frei gewählten Gemeinderäte nehmen ihre Arbeit im Ort auf.
1994
Freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinden Langenberg mit Meinsdorf, Falken und Langenchursdorf zur Gemeinde Chursbachtal (2966 Einwohner), Bürgermeister wird Jürgen Lindner.
1999
1. Januar: Mit der zweiten sächsischen Gebietsreform entsteht eine neue Gemeinde, die die Ortsteile Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Langenchursdorf, Falken, Langenberg und Meinsdorf umfasst und den Namen Callenberg trägt. Sitz der Gemeindeverwaltung: Rathaus in Falken.

Neurekonstruktion der Kindertagesstätte und Verleihung des Names "Falkenhorst"
 2000 100-jähriges Bestehen der Raiffeisenbankfiliale. Lt. Chronik steht die Eintragung am 16. März 1900 beim Amtsgericht Waldenburg als Darlehens- und Sparkassenverein Falken.
 2001 Nach einem Vierteljahr umfangreicherRekonstruktion ziehen die Kinder wieder in ihren Kindergarten ein. Die Einrichtung erhält den Namen "Falkenhorst".
 2002 Lydia Eidner vom LSV Langeberg/Falken wird Sachsenmeisterin im Kunstradfahren.
 2009 Lydia Eidner wird Deutsche Juniorenmeisterin im 1-er Kustradfahren.
 

 

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