Die Ortsteile der Gemeinde -Grumbach
 

Die Besiedelung des Ortes Grumbach erfolgte ebenfalls im 12. Jahrhundert, wahrscheinlich auf Betreiben des Klosters Remse, zu dessen Herrschaftsbereich das Dorf bis 1495 gehörte. 1390 wurde der Ort bereits unter seinem heutigen Namen, manchmal auch als Grunbach urkundlich erwähnt.

Der Name soll auf einen rheinfränkischen Ort gleichen Namens zurückzuführen sein, aus dem die ersten Siedler kamen. Eine andere Variante zur Deutung des Namens besagt, dass er sich auf den viele Windungen vollführenden Bach gründet (krummer Bach - Krummbach - Grumbach). Beide Varianten sind jedoch in den Bereich der Volksetymologie zu verlegen. Wie bei anderen Orten gleichen Namens auch, wird der von grünen Wiesen umgebende Bach als Grün- oder Grunbach Pate gestanden haben.

In einer Urkunde von 1488 wurde zwischen dem Abt des Klosters und den Schönburgern festgelegt, dass Grumbach Klosterdorf bleibt, aber die Jagd von den Herren von Schönburg übernommen wird. 1495 wurde Grumbach vom Kloster Remse an die schönburgische Herrschaft Waldenburg abgetreten.

Bereits im Jahre 1208 erbaute man die Grumbacher Kirche. In den Jahren 1816 und 1817 wurde wegen Baufälligkeit die alte Kirche abgerissen und an gleicher Stelle das jetzige Gotteshaus erbaut. Die Kircheneinweihung fand am 300. Jahrestag der Reformation am 31. Oktober 1817 statt. Die Dorfkirche bewahrt ein überlebensgroßes Kruzifix von Peter Breuer (um 1510) auf. 1932 wurde die Grumbacher Kirchgemeinde der Callenberger Kirchgemeinde zugeordnet.

Mitte April 1945 wurde Grumbach von amerikanischen Truppen besetzt. Nach Abzug der Amerikaner kamen im Juni 1945 gemäß Alliiertenabkommen die russischen Soldaten in den Ort.

1953 wurde die Grumbacher Schule aufgelöst. Alle Schüler der Klassen 1 bis 8 besuchten die Zentralschule Callenberg. Das Gebäude wurde später als Gemeindeverwaltung genutzt, bis Grumbach 1974 nach Callenberg eingemeindet wurde. Zur Zeit wohnen 329 Einwohner in diesem Ortsteil.

  Die Chronik von Grumbach

 

 

 
 
 
 
 
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